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	<title>velosophie &#187; Blog</title>
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	<description>Magazin für Fahrradkultur</description>
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		<title>Rio-Radla #3: Die Portr&#228;tserie geht mit Yasmim weiter&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir hatten Wolfgangs Portr&#228;ts mit #1 und #2 begonnen, nun folgt #3 mit Yasmim, einer im Ausland gepr&#228;gten Alltagsfahrerin: Wie viele Brasilianer, hat auch Yasmim (28) bereits einige Zeit im Ausland gelebt. Die Architektin ist unter anderem in radfahrfreundlichen St&#228;dten wie Amsterdam, Paris oder Berlin mit dem Rad als innerst&#228;dtischem Fortbewegungsmittel in Ber&#252;hrung gekommen. Seither [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/rio_jasmim_kl.jpg" rel="lightbox[2877]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2879" title="rio_jasmim_kl" src="http://velosophie.at/files/2010/07/rio_jasmim_kl-150x108.jpg" alt="" width="132" height="95" /></a>Wir hatten <a href="http://velosophie.at/velosophinnen/wolfgang/">Wolfgangs</a> Portr&#228;ts mit #1 und #2 begonnen, nun folgt #3 mit Yasmim, einer im Ausland gepr&#228;gten Alltagsfahrerin:</em> Wie viele Brasilianer, hat auch Yasmim (28) bereits einige Zeit im Ausland gelebt. Die Architektin ist unter anderem in radfahrfreundlichen St&#228;dten wie Amsterdam, Paris oder Berlin mit dem Rad als innerst&#228;dtischem Fortbewegungsmittel in Ber&#252;hrung gekommen. Seither versucht sie, auch in Rio de Janeiro das Fahrrad als allt&#228;gliche Alternative zu n&#252;tzen.</p>
<p><span id="more-2877"></span><br />
F&#252;r Yasmim spielt sich ein gro&#223;er Teil ihres Alltags in Glória (hier im Bild: der sonnt&#228;gliche Markt), einem heterogenen Viertel das zwischen dem historischen Zentrum, dem bergigen K&#252;nstlerviertel Santa Teresa und dem noblen S&#252;dteil der Stadt liegt, ab. Die Wohnung, ihr Arbeitsplatz, das Schwimmbad und viele ihrer Freunde finden sich im Umkreis weniger Geh- oder Fahrradminuten. Am Fahrrad sch&#228;tzt sie unter anderem, dass sie Zeit und Geld spart &#8211; der &#246;ffentliche Verkehr ist in Rio privatisiert und relativ teuer und auf kurzen Strecken bietet das Rad neben Motorr&#228;dern die einzige Chance, auf den chronisch verstopften Stra&#223;en rasch voran zu kommen.</p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/rio_jasmim.jpg" rel="lightbox[2877]"><img class="alignnone size-full wp-image-2878" title="rio_jasmim" src="http://velosophie.at/files/2010/07/rio_jasmim.jpg" alt="" width="669" height="669" /></a></p>
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		<title>Back from Planet POLO</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 21:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Bikepolo = Bike + Mallet + Beer&#8221; stehts da geschrieben auf einem der angeschlagenen Fahrradrahmen, die an der Mauer im Genfer Vorort lehnen. Velosophie hat sich auf den Planeten Bikepolo gebeamt, gemeinsam mit der Wiener Mannschaft, um sich die Europameisterschaft im Hardcourt Bike Polo zu geben, die 2. die jemals ausgetragen wurde. Welch Spa&#223;!! (Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2853" title="nettosuperstars" src="http://velosophie.at/files/2010/07/nettosuperstars-150x100.jpg" alt="" width="141" height="94" /><em>&#8220;Bikepolo = Bike + Mallet + Beer&#8221; </em>stehts da geschrieben auf einem der angeschlagenen Fahrradrahmen, die an der Mauer im Genfer Vorort lehnen. <em>Velosophie</em> hat sich auf den Planeten Bikepolo gebeamt, gemeinsam mit der Wiener Mannschaft, um sich die <a title="polo" href="http://www.ehbpc.org/" target="_blank">Europameisterschaft</a> im Hardcourt Bike Polo zu geben, die 2. die jemals ausgetragen wurde. Welch Spa&#223;!! (Mit <a href="http://velosophie.at/files/2010/07/DVT_A009_090401_0000.mp3" target="_blank">Audiofile</a> lesen steigert den Autenthizit&#228;tseffekt!)</p>
<p><span id="more-2847"></span></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-2849" title="bikepile1" src="http://velosophie.at/files/2010/07/bikepile1.jpg" alt="" width="246" height="368" />Hardcourt &#8211; wie <a href="http://velosophie.at/blog/321-polo-die-em-in-genf-geht-los/">hier erkl&#228;rt</a> &#8211; weil auf Asphalt und nicht auf Rasen wie die <a title="polo" href="http://www.bikepolo.com/about.html" target="_blank">traditionelle Variante</a>. Und auch weil H&#228;rte in jeder Hinsicht zum Game der neuen, dreckigeren, subkulturellen Variante geh&#246;rt &#8211; vor allem selbstironisch-testosteronlastig zur Schau gestellte H&#228;rte. Die wiederum auf erquickliche Weise mit fantasievoller Freude am postdekonstruktivistischen Popdoityourself versprudelt und in aufopfernder Selbstdarstellung am betonierten Laufsteg neben und auf dem Court vorgef&#252;hrt wird. Die Namensfindungsprozesse, die hinter Teamlabels wie &#8220;Rotten Apples&#8221;, &#8220;Black Stabbath&#8221;, &#8220;Moteur Fuckers&#8221;, &#8220;Iron Ponies&#8221;, &#8220;Apologies Accepted&#8221; und &#8211; ja, auch &#8220;Wiener Blut&#8221; stecken, m&#246;gen teilweise mit Bier in rauen Mengen zu tun haben. Die Ausgestaltung der Bikes, der Radabdeckungsscheiben, der Rahmen, der Helme und Teamshirts haben aber auch einiges andres auf Lager. Es ist ein bunte Welt mit einer derma&#223;en eigenen &#196;sthetik und voller spezieller Codes, dass die ersten Sozialwissenschaftler schon ihre Bleistifte f&#252;r die Dissertation spitzen d&#252;rf(t)en. Und davon gibt es gar nicht wenige in der Menge der 150 SpielerInnen aus ganz Europa, ebenso wie Media Worker, GrafikerInnen oder &#8211; ok, auch Bike Punks oder Messenger.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2852" title="lequipe" src="http://velosophie.at/files/2010/07/lequipe-300x200.jpg" alt="" width="234" height="156" />Das Identifikationsmittel &#8220;Bier&#8221; wird dann auch eher von den ausgeschiedenen Teams der Vorrunde herangezogen, wenns drum geht die weniger gelungenen Spielkombinationen und die Klasse der Aufgestiegenen zu er&#246;rtern. Denn die spielerische Qualit&#228;t ist eher <a title="youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=Rpr_bS7db9Q" target="_blank">Technik</a> und Training als Wahnsinn und Dauerrausch geschuldet (wie die &#8220;Rotten Apples&#8221; ins Halbfinale kamen..?), Rad- und Schl&#228;gerbeherrschung sind unfassbar (und werden noch unfassbarer werden&#8230;!) und das ganze steigert sich mit Geschwindigkeit und Einsatz bis zum an Dramatik jedes Fussball-WM-Finale ins Einschaltquoten-Nirvana schickende Endspiel zwischen der fast au&#223;erirdisch cleanen Elitetruppe der Genfer &#8220;L&#8217;Equipe&#8221; und den ebenso mit sektiererischem Ernst und Ruhe  an die Sache gehenden &#8220;Cosmics&#8221; aus London. Innerlicher Ruhe, wohlgemerkt, am Court gehts dynamisch aufs Ganze, das Publikum johlt durchg&#228;ngig, trommelt auf die zweckentfremdeten Eishockeybanden: 4:4 nach regul&#228;ren 20 Minuten (und das in dem Tempo&#8230;!) und nach weiteren 12 Minuten das Golden Goal, das die Titelverteidigung f&#252;r die Genfer bringt. Verdient: Manu, Mario und Lucas sind die Kings, die Matadore, die Gladiatoren dieser letzten Tage &#8211; und alle andern Teams auch, nur etwas weniger unschlagbar. Vive le Velopolo!</p>
<p>Und wers noch nicht gemacht hat, nun das ganze nochmals lesen, aber dazu diesen Soundfile <a href="http://velosophie.at/files/2010/07/DVT_A009_090401_0000.mp3" target="_blank"> Polo-EM-Finale2010 </a>von den letzten 20 Minuten des Finales h&#246;ren und die Kostproben aus dem &#196;sthetikuniversum des Planeten Polo hier oder auf <a title="flickr" href="http://www.flickr.com/photos/guidoline" target="_blank">Flickr</a> versonnen betrachten. Obs auch wirkt wenn man nicht dabei war&#8230;? Naja, Youtube wird bald nachziehen.</p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/radscheiben.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2867" title="radscheiben" src="http://velosophie.at/files/2010/07/radscheiben.jpg" alt="" width="630" height="420" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/blackstabbath.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2850" title="blackstabbath" src="http://velosophie.at/files/2010/07/blackstabbath.jpg" alt="" width="631" height="421" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/onelesshorse.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2854" title="onelesshorse" src="http://velosophie.at/files/2010/07/onelesshorse.jpg" alt="" width="631" height="420" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/rottenapples.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2856" title="rottenapples" src="http://velosophie.at/files/2010/07/rottenapples.jpg" alt="" width="629" height="419" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/brokenlegs.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2851" title="brokenlegs" src="http://velosophie.at/files/2010/07/brokenlegs.jpg" alt="" width="630" height="420" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/nettosuperstars.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2853" title="nettosuperstars" src="http://velosophie.at/files/2010/07/nettosuperstars.jpg" alt="" width="630" height="420" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/polomalletbeer.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2855" title="polomalletbeer" src="http://velosophie.at/files/2010/07/polomalletbeer.jpg" alt="" width="629" height="419" /></a></p>
<p><a href="http://velosophie.at/files/2010/07/wienerblut.jpg" rel="lightbox[2847]"><img class="alignnone size-full wp-image-2848" title="wienerblut" src="http://velosophie.at/files/2010/07/wienerblut.jpg" alt="" width="628" height="435" /></a></p>
<p>Ja, &#8220;Wiener Blut&#8221; hat sich auch nicht schlecht geschlagen: 1 Sieg gegen Catania (Sizilien) und 2 Tore gegen Mitfavorit &#8220;Apologies&#8221;! Damit ein ehrenhafter Kurzauftritt in der Vorrunde.</p>
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		<title>3,2,1 &#8211; Polo!! Die EM in Genf geht los.</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Sommer geht es hei&#223; her unter den besten Hardcourt-Bike-Polo-SpielerInnen des Planeten, wenn sowohl um den Europa- als auch den Weltmeistertitel gek&#228;mpft wird. Ja, richtig: Bike-Polo. Ohne Pferd, mit Rad. Beton statt Rasen. Daf&#252;r steht der Begriff Hardcourt – aber durchaus auch f&#252;r die dabei eingesetzte H&#228;rte. Nicht nur die feine Klinge und die gekonnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2844" title="polo_em_pic1" src="http://velosophie.at/files/2010/07/polo_em_pic1-150x99.jpg" alt="" width="150" height="99" />Diesen Sommer geht es hei&#223; her unter den besten Hardcourt-Bike-Polo-SpielerInnen des Planeten, wenn sowohl um den Europa- als auch den Weltmeistertitel gek&#228;mpft wird. Ja, richtig: Bike-Polo. Ohne Pferd, mit Rad. Beton statt Rasen. Daf&#252;r steht der Begriff Hardcourt – aber durchaus auch f&#252;r die dabei eingesetzte H&#228;rte. Nicht nur die feine Klinge und die gekonnte Handhabung von Schl&#228;ger, Ball und Rad z&#228;hlen zu den eingesetzten Mitteln, sondern auch Bodycheck und Bike-Tackling. So auch von 16.-18.Juli in Genf bei der <a title="polo" href="http://www.ehbpc.org/" target="_blank">EHBPC</a>!</p>
<p><span id="more-2841"></span><img class="alignright size-medium wp-image-2842" title="polo_wienerblut_logo" src="http://velosophie.at/files/2010/07/polo_wienerblut_logo-300x225.jpg" alt="" width="146" height="109" />Nat&#252;rlich alles innerhalb von Regeln und Fairness, die daf&#252;r sorgen, dass dennoch kaum Gr&#246;beres passiert. Erstmals dabei ist in Genf ein heimisches Trio: „<a title="polo" href="http://bikepolo.at" target="_blank">Wiener Blut</a>“ steigt zum ersten Mal in den internationalen Court, scheint richtig &#252;bermotiviert und vor allem passend ausgestatt, wie der nur der Redaktion bekannte Prototyp der Vorderradscheibe rechts im Bild zeigt. Nomen est  omen! Velosophie ist live dabei und hat ein Pflaster mit&#8230;</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2843" title="polo_em_poster" src="http://velosophie.at/files/2010/07/polo_em_poster-211x300.jpg" alt="" width="138" height="197" />48 Teams aus ganz Europa gehen in Genf bei der Europameisterschaft an den Start (16.-18.Juli), und die Jungs (Spielen eigentlich auch Frauen mit? Velosophie wirds rausfinden!) aus Bikepolo-L&#228;ndern mit Tradition haben einiges auf dem Kasten, und ihre Narben erz&#228;hlen von Sieg, Niederlage und Asphalt.</p>
<p>In Berlin findet &#252;brigens bald die <a title="polo" href="http://www.whbpc2010.org" target="_blank">WM</a> statt: 12.-15.August. Ohne die &#214;sis, aber das sind wir ja vom Fussball gew&#246;hnt. Die EM jedoch erbleicht schon jetzt vor Schrecken, denn &#8220;Wiener Blut&#8221;  wird flie&#223;en. <strong>3,2,1, &#8211; Polo!</strong></p>
<p>PS: Der rasende Reporter am Spielfeldrand wird durch die wienerblutverschmierten Augenlider linsend Samstags die Spielergebnisse live per SMS aus Genf in alle Welt verschicken &#8211; Sonntags dann nimmer weil dann sind die Jungs schon ausgeschieden&#8230;  <img src='http://velosophie.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Registrieren Sie sich jetzt mit einem SMS unter: 0043-650-9464968 f&#252;r den <strong>Newsticker</strong>! Kennwort: Blutlacher</p>
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		<title>Britisches Picknick bei Brooks</title>
		<link>http://velosophie.at/blog/britisches-picknick-bei-brooks/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 22:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Traditions- Sattelhersteller Brooks war so nice, eine auserw&#228;hlte internationale Schar zum Picknick einzuladen, nat&#252;rlich standesgem&#228;&#223; ins ehemalige Herrenhaus der Familie Brooks, nahe bei Birmingham in Good Old England. Diesem Ruf ist velosophie gerne gefolgt! Der zweite &#8220;Brooks Picnic Ride&#8221; pr&#228;sentierte eindrucksvoll alle Klischees der Britishness, vom  Tweed-Dress &#252;ber heftige, andauernde Regenf&#228;lle zu Golfplatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2774" title="herrenhaus" src="http://velosophie.at/files/2010/07/herrenhaus-150x93.jpg" alt="" width="150" height="93" />Der britische Traditions- Sattelhersteller <a title="brooks" href="http://brooksengland.com/" target="_blank">Brooks</a> war so nice, eine auserw&#228;hlte internationale Schar zum Picknick einzuladen, nat&#252;rlich standesgem&#228;&#223; ins ehemalige Herrenhaus der Familie Brooks, nahe bei Birmingham in Good Old England. Diesem Ruf ist <em>velosophie</em> gerne gefolgt! Der zweite &#8220;Brooks Picnic Ride&#8221; pr&#228;sentierte eindrucksvoll alle Klischees der Britishness, vom  Tweed-Dress &#252;ber heftige, andauernde Regenf&#228;lle zu Golfplatz und Tea with Scones.</p>
<p><span id="more-2767"></span></p>
<div id="attachment_2772" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Picknick" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-2772" title="dreck" src="http://velosophie.at/files/2010/07/dreck-150x106.jpg" alt="" width="150" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Edles Brooks-Gep&#228;ck unter Dreck.</p></div>
<p><a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Picknick" target="_blank">Wikipedia</a> meint: &#8220;Ein Picknick ist eine Mahlzeit, die im Freien eingenommen wird, meistens gemeinschaftlich in einer Gruppe. Oft ist ein Picknick verbunden mit einem Ausflug.&#8221; Yes, Sir! Klarerweise wird betreffender Ausflug bei Brooks mit dem Rad zur&#252;ckgelegt, passend besattelt, sei&#8217;s eins der klassischen Retro-Bikes von <a title="pashley" href="http://www.pashley.co.uk/" target="_blank">Pashley</a> oder ein faltbares <a title="brompton" href="http://www.brompton.co.uk/" target="_blank">Brompton</a>. Und ebenso klar, dass das englische Wetter zeigt, was es kann: Changieren von feucht &#252;ber nass zu pitschnass. Um dann, als die Gruppe der fr&#246;hlichen tropfenden Radler beim Landsitz auf Blackwell Court anlangt, die Sonne raus zu lassen und den &#8211; no na vorbildlich gestutzten &#8211; Rasen und die darauf Sitzenden aufzutrocknen, die H&#252;gel zu bescheinen und den Wolken die passende Aura zu verleihen. Also kann das Picknick definitsionsgem&#228;&#223; im Freien stattfinden, und alle freuts!</p>
<div id="attachment_2775" class="wp-caption alignleft" style="width: 149px"><img class="size-thumbnail wp-image-2775" title="kanal" src="http://velosophie.at/files/2010/07/kanal-150x108.jpg" alt="" width="139" height="100" /><p class="wp-caption-text">Am Kanal unterm Cape.</p></div>
<p>Die Mahlzeit jedoch war hart verdient: Kollektiv unter den extrafeinen <a title="cape" href="http://road.cc/content/image/18419-oxford-rain-cape-1" target="_blank">Regen-Capes</a> von Brooks&#8217; Ableger-Company <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Boultbee_%28Robbenj%C3%A4ger%29" target="_blank">John Boultbee</a> vorm Regen gesch&#252;tzt, in feinstes <a title="tweedrun" href="http://www.tweedrun.com" target="_blank">Tweed</a>-Tuch gekleidet, radelte die Partie an Kan&#228;len entlang durch Birmingham, &#252;ber H&#252;gel hinauf und hinab &#8211; und das alles auch noch links! Einge Pannen waren zu beklagen, Kollisionen in den verwinkelten Kanalg&#228;sschen f&#252;hrten nur knapp nicht zu unerw&#252;nschtem Abtauchen aber materialbedingtem Ausscheiden, und diejenigen, die sich als letzte w&#228;hnten, waren die ersten im Ziel. Ein Sack Fl&#246;he, so to say, der sich aber flink in eine feine Picknick-Gesellschaft verwandelte.</p>
<div id="attachment_2769" class="wp-caption alignright" style="width: 105px"><img class="size-thumbnail wp-image-2769" title="andrea" src="http://velosophie.at/files/2010/07/andrea-119x150.jpg" alt="" width="95" height="120" /><p class="wp-caption-text">Andrea Meneghelli, Marketing Manager von Brooks</p></div>
<p>Der Anbeginn des Tages hatte schon die Besichtigung der Brooks-Sattelmanufaktur gebracht, wo mit dem Wissen von mehr als einem Jahrhundert Lederbearbeitung, Maschinen aus den 50ern und 60ern und erfahrenen ArbeiterInnen Fahrrads&#228;ttel f&#252;rs Leben gefertigt werde. Brooks fertigt seit 1866 S&#228;ttel und Lederprodukte, das Sortiment wird soeben um sehr schicke, durchdachte und hochwertige Ledertaschen und -rucks&#228;cke ausgebaut. Das Leder der Produkte kommt von europ&#228;ischen, biologisch gehaltenen Rindern und wird pflanzlich gef&#228;rbt, die Anforderungen an Sattelleder sind hoch und auf beste Qualit&#228;t wird geachtet:</p>
<br /><img src="http://i.ytimg.com/vi/z9w-y24Waz4/0.jpg" alt="media" /><br />

<p><img class="size-thumbnail wp-image-2777 alignleft" title="velosophen" src="http://velosophie.at/files/2010/07/velosophen-109x150.jpg" alt="" width="95" height="131" /></p>
<p>Nun war die Mahlzeit im Freien eingenommen, der zweite gesellige Part konnte beginnen: Die Award Ceremony, bei jedem <a title="babelgum" href="http://www.babelgum.com/5002526" target="_blank">Tweed Run</a> von zentraler Bedeutung, wird hier doch das beste Outfit ausgezeichnet. Und welche &#220;berraschung: Yours Sincerely von der Velososphie-Abordnung konnte es kaum fassen und<img class="alignright size-thumbnail wp-image-2771" title="coltsaddle" src="http://velosophie.at/files/2010/07/coltsaddle-150x85.jpg" alt="" width="150" height="85" /> wurde f&#252;r den extra angefertigten Tweed-Ma&#223;anzug der Wiener Schneider von <a title="rotknopf" href="http://www.rotknopf.at/index.html" target="_blank">Rotknopf</a> mit dem Hauptpreis ausgezeichnet, einem violetten &#8220;Colt&#8221; Special Edition Sattel! Many thanks to the jury, allen voran Suzette von Brooks US.</p>
<p>Nach traditionellem Tea mit <a title="scones" href="http://www.joyofbaking.com/scones.html" target="_blank">Scones</a> um 5 wurde die Schluss-Etappe des Tages in Angriff genommen, durch die frisch gegossene sattgr&#252;ne Landschaft der Midlands. Es war uns eine Freude, wir kommen gerne wieder &#8211; und freuen uns schon jetzt auf eine ausf&#252;hrliche Fotoreportage in der Herbst-<em>velosophie</em> &#252;ber die Brooks Factory!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2770" title="all pictures: roxy erickson for brooks" src="http://velosophie.at/files/2010/07/blatterwald.jpg" alt="" width="700" height="467" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2790" title="map" src="http://velosophie.at/files/2010/06/map.jpg" alt="" width="702" height="495" /></p>
<p>Alle Fotos: Roxy Erickson for BROOKS ENGLAND LTD</p>
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		<title>Jetzt fahren auch Fahrr&#228;der mit Strom!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 22:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[aus der Serie &#34;Fahrr&#228;der, die sich nicht durchgesetzt haben&#34;
So oder so &#228;hnlich hab ich das neulich auf einem Stra&#223;enbahnwaggon gelesen. Das erste, was mir dazu einf&#228;llt: Wozu?
Ja, es gibt Situation, in denen ein Elektrofahrrad (oder Pedelec, wenn mit Tretunterst&#252;tzung) durchaus Sinn macht. Das will ich gar nicht abstreiten, und auch in aller Klarheit hier betonen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2736" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-2736" title="aus der Serie &quot;Fahrr&#228;der, die sich nicht durchgesetzt haben&quot;" src="http://velosophie.at/files/2010/06/4193508602_811dcdcb74_m-150x108.jpg" alt="Amphibienfahrrad" width="150" height="108" /><p class="wp-caption-text">aus der Serie &quot;Fahrr&#228;der, die sich nicht durchgesetzt haben&quot;</p></div>
<p>So oder so &#228;hnlich hab ich das neulich auf einem Stra&#223;enbahnwaggon gelesen. Das erste, was mir dazu einf&#228;llt: Wozu?</p>
<p>Ja, es gibt Situation, in denen ein Elektrofahrrad (oder Pedelec, wenn mit Tretunterst&#252;tzung) durchaus Sinn macht. Das will ich gar nicht abstreiten, und auch in aller Klarheit hier betonen. Wenn man sich mit dem Treten schwer tut, weil man eine Verletztung hat oder einfach &#228;lter wird. Oder wenn man schwere Lasten bef&#246;rdern muss, z.B. Leute im Fahrradtaxi oder Waschmaschinen. Oder viele Kinder im Anh&#228;nger. <span id="more-2677"></span></p>
<p>Ok ok, auch wenn man nicht muss, kann ich mir vorstellen, dass so eine kleine Zauberkiste vielleicht ganz nett ist. Nie mehr schwitzen, wird mir versprochen. Nie mehr anstrengen. Easy riden.</p>
<p>Ich bin da n&#252;chterner.</p>
<p><strong>Schneller?</strong> Elektror&#228;der sind auch um einiges schwerer und schwerf&#228;lliger als normale Fahrr&#228;der. Das f&#228;llt besonders dann sprichw&#246;rtlich <em>ins Gewicht</em>, wenn dem Akku mal der Saft ausgeht oder man schneller fahren will. Denn bei 25 km/h muss die Tretunterst&#252;tzung aus StVO Gr&#252;nden aussetzen (sonst br&#228;uchte man einen Moped-F&#252;hrerschein). Eine Geschwindigkeit, die ich mit meinem schweren Damenrad beim Bergauffahren zwar nicht erreiche, aber daf&#252;r in der Ebene und bergab gerne &#252;berschreite &#8212; sofern der Stadtverkehr das &#252;berhaupt zul&#228;sst. Schlussendlich f&#252;r den stereotypen Alltagsradler also wohl eher ein Nullsummenspiel als ein Zeitgewinn.</p>
<div id="attachment_2743" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><img class="size-medium wp-image-2743" title="4314941639_8d2f94fc1d" src="http://velosophie.at/files/2010/06/4314941639_8d2f94fc1d1-231x300.jpg" alt="china bike" width="231" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ok, das klassische Singespeed ist nicht jeder Fraus Sache.</p></div>
<p><strong>Beladung?</strong> In der Schweiz haben mich Rad fahrende Eltern trotz mehrerer Kinder im Anh&#228;nger (aber mithilfe der Zauberkiste) bergauf meist knapp &#252;berholt. Ich geb&#8217;s eh zu.</p>
<p><strong>Schwitzen?</strong> Tu ich eh nicht! Mein Arbeitsweg ist ja kein Wettrennen, sondern eher Entspannung. Schwitzen tu ich beim Rad fahren kaum mehr als bei meinen Sonntagsspazierg&#228;ngen. Selbst f&#252;r die Herren in feschen Anz&#252;gen, die mir allmorgens am G&#252;rtelradweg begegnen, scheint das kein Thema zu sein.</p>
<p><strong>Sport?</strong> Gott bewahre, Alltagsradfahren doch nicht! Und ein Sportler darf ohnehin keine Elektrounterst&#252;tzung in Anspruch nehmen (aber war da nicht <a href="http://derstandard.at/1271378116144/Zusatzschub-aus-dem-Sattelrohr">doch was</a>)&#8230; Bemerkenswerterweise wirbt gerade ein Wiener Energieversorger mit einer E-Bike-Testaktion f&#252;r die &#8220;sportliche M&#228;nner und Frauen&#8221; gesucht wurden. Wozu dann &#252;berhaupt ein Elektrorad, wenn Normalsterbliche nicht eh nicht damit fahren k&#246;nnen? Naaa, da bleib ich lieber bei meinem alten Gaul.</p>
<p><strong>Leistbar?</strong> Tja, so ein &#8220;Zauberrad&#8221; ist auch teuer. Um dasselbe Geld kann ich mir gleich ein halbes Dutzend pipifeiner neuer Stadtfahrr&#228;der kaufen, ohne dass ich jedesmal Angst haben muss, dass mir eines gestohlen wird. Und der Strom kommt ja auch nicht aus der Steckdose.</p>
<p><strong>Fahrgef&#252;hl?</strong> Ich hab mir sagen lassen, dass Elektror&#228;der noch ein paar Schwachstellen haben,  z.B. beim Anfahren ruckeln, und wenn der Motor bei 25 km/h aussetzt. Aber eigentlich kann ich da jetzt nicht wirklich mitreden. Ich muss n&#228;mlich gestehen, dass ich noch nie auf einem Elektrorad gesessen habe, sondern einfach nur dagegen bin. Denn wenn&#8217;s um Elektror&#228;der geht, bin ich Fundamentalistin. Um nichts in der Welt n&#228;mlich, will ich mein Fahrgef&#252;hl hergeben. Das Gef&#252;hl, die Bewegung zu sp&#252;ren, die ganz von innen kommt, sich von meinen Beinen langsam um das Fahrrad wickelt und mich vorw&#228;rts treibt. Das ist Freiheit und Unabh&#228;ngigkeit!</p>
<div id="attachment_2744" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2744" title="3400250880_d7ecf5a048" src="http://velosophie.at/files/2010/06/3400250880_d7ecf5a048.jpg" alt="altmodisch" width="500" height="386" /><p class="wp-caption-text">Call me old-fashioned.</p></div>
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		<title>Global Gutz International Alleycat auch in Wien</title>
		<link>http://velosophie.at/blog/global-gutz-international-alleycat-auch-in-wien/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Veloguide]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 19. June 2010; ] Zeitgleich starten FahradbotInnen weltweit ein Rennen &#252;ber dieselbe Distanz - 21.3 km - um den und die SchnellsteN herauszufinden - diese d&#252;rfen dann kostenlos ins Flugzeug zur Boten-WM in Guatemala steigen. Auch Wien und Innsbruck sind dabei! Der Start erfolgt um 22h am 19.6., wo ist noch geheim... wers wissen darf wirds erfahren!

www.globalgutz.org

Update:  Results 2010

Sieger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2803" title="globalgutz" src="http://velosophie.at/files/2010/07/globalgutz-120x150.jpg" alt="" width="99" height="117" />Zeitgleich starten FahradbotInnen weltweit ein Rennen &#252;ber dieselbe Distanz &#8211; 21.3 km &#8211; um den und die SchnellsteN herauszufinden &#8211; diese d&#252;rfen dann kostenlos ins Flugzeug zur Boten-WM in Guatemala steigen. Auch Wien und Innsbruck sind dabei! Der Start erfolgt um 22h am 19.6., wo ist noch geheim&#8230; wers wissen darf wirds erfahren!</p>
<p><a title="globalgutz" href="http://www.globalgutz.org/" target="_blank">www.globalgutz.org</a></p>
<p><span id="more-2802"></span><strong>Update:  Results 2010</strong></p>
<p>Sieger Herren: Saschist, Berlin, mit 00:31:08<br />
Siegerin Frauen: Sabicat, Warzaw, mit 00:32:30</p>
<p>Schnellster &#214;sterreicher: Stefan aus Wien mit 00:35:18, knapp vor Max Power mit 00:35:19<br />
Schnellste &#214;sterreicherin: RadRowdie Panda aus Wien mit 00:39:29. Nananananaanaa!</p>
<p>Und hier gibts den <strong>Mitschnitt des FM4-Beitrags</strong> zum Rennen: <a title="mp3" href="http://velosophie.at/files/2010/07/globalgutz_fm41.mp3">globalgutz_fm4.mp3</a> (Gestaltung Barbara K&#246;ppel, Moderation Mirjam Unger)</p>
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		</item>
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		<title>Bicycle Film Festival #10 startet in NYC!</title>
		<link>http://velosophie.at/blog/bicycle-film-festival-10-startet-in-nyc/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 11:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Rad und Kino rocken wieder den Big Apple, und das schon im zehnten Jahr!  16.-19.6. begeht das Bicycle Film Festival BFF sein zehnj&#228;hriges Jubil&#228;um in der Stadt, die es geboren hat. Fahrradfilme, Streetparties, Artshows – eben Fahrradkultur in allen Facetten. Brandneu hier bei uns: Der BFF-Trailer 2010. Damit beginnt auch die weltweite Reise des Fahrrad-Film-Festivals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2657" title="bff_10_1" src="http://velosophie.at/files/2010/06/bff_10_1-150x135.jpg" alt="" width="126" height="113" />Rad und Kino rocken wieder den Big Apple, und das schon im zehnten Jahr!  16.-19.6. begeht das <a title="BFF" href="http://bicyclefilmfestival.com" target="_blank">Bicycle Film Festival </a>BFF sein zehnj&#228;hriges Jubil&#228;um in der Stadt, die es geboren hat. Fahrradfilme, Streetparties, Artshows – eben Fahrradkultur in allen Facetten. Brandneu hier bei uns: Der BFF-Trailer 2010. Damit beginnt auch die weltweite Reise des Fahrrad-Film-Festivals durch 40 Spielorte! Dabei kommt das BFF Mitte September zum vierten Mal nach Wien, von 16.-19.September.  Jetzt schon dabei: 2 Filme aus Wien&#8230;</p>
<p><span id="more-2654"></span>&#8230; n&#228;mlich &#8220;<a title="pyramids" href="http://www.wherearethepyramids.com" target="_blank">Where Are the Pyramids</a>?&#8221; &#252;ber die fixierte Suche nach dem Weltwunder, per Trackbike durch die &#252;berf&#252;llten Stra&#223;en Kairos, und die Doku &#252;ber die <a title="BK" href="http://bikekitchen.net" target="_blank">Vienna Bikekitchen.</a> Wir gratulieren!</p>
<p>Und nun zum superfeinen Trailer des BFF, produziert von der BFF-Milano-Crew:</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1apadFCbamE&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1apadFCbamE&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Viel Spa&#223; in New York und &#252;berall, wo es hei&#223;t: Bikes rock!</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-2656" title="bff_10_2" src="http://velosophie.at/files/2010/06/bff_10_2-1024x238.jpg" alt="" width="749" height="174" /></p>
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		<title>Radmode f&#252;r fast alle Tage</title>
		<link>http://velosophie.at/blog/radmode-fuer-fast-alle-tage/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 19:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Mode f&#252;r fast alle Tage
Wir werden t&#228;glich oder wenigstens w&#246;chentlich von den ewig gleichen Bildern und Filmchen neuer Mode, neuer Kreationen und noch nie dagewesener Trends begl&#252;ckt, die man alle schon irgendwo gesehen hat. Jeder noch so andersdenkende Avantgardist seines Metiers hat mindestens drei Ahnen, die es &#228;hnlich gemacht haben. Deshalb mag ich auch keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2636" class="wp-caption alignleft" style="width: 122px"><a href="http://velosophie.at/files/2010/06/superstar.jpg" rel="lightbox[2626]"><img class="size-thumbnail wp-image-2636" title="superstar" src="http://velosophie.at/files/2010/06/superstar-112x150.jpg" alt="Wat'n superstar" width="112" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Mode f&#252;r fast alle Tage</p></div>
<p>Wir werden t&#228;glich oder wenigstens w&#246;chentlich von den ewig gleichen Bildern und Filmchen neuer Mode, neuer Kreationen und noch nie dagewesener Trends begl&#252;ckt, die man alle schon irgendwo gesehen hat. Jeder noch so andersdenkende Avantgardist seines Metiers hat mindestens drei Ahnen, die es &#228;hnlich gemacht haben. Deshalb mag ich auch keine Menschen, die von sich behaupten anders zu sein, freier zu denken und weiter visualisieren zu verm&#246;gen als der in Normalbahnen schwebende Durchschnittsfad&#246;dgew&#246;hnlichmensch.</p>
<p>Ein solcher bin n&#228;mlich ich, zumindest was Mode betrifft. Umso spa&#223;iger ist es, wenn man sich als ein DF&#214;GM (&lt;- Trendwort 2010) in diese Gefilde vorwagt, die man nie zu betreten hoffte. Und dann findet man sich pl&#246;tzlich<span id="more-2626"></span> auf der Wohnzimmercouch stehend mit einem nigelnagelnugelneuen <a title="Nutcase" href="http://www.nutcasehelmets.eu/street.html" target="_blank">Nutcase</a>-Helm Modell Superstar &#8211; das einzige Helmmodell, das meinem Naturell, wenigstens vom Namen her, auf Sichtweite herankommt &#8211; und einer frisch erworbenen Wathose, bereit Dinge zu tun, die man noch nie zuvor nur angedacht hatte.</p>
<p>Nun, die Wathose habe ich mittlerweile eingeweiht, genau genommen eingesaut, wenn man die Tatsachen erkennt, den Helm jedoch noch nicht. Was sagt mir das, als einem, der stets gern auf R&#228;dern sa&#223;, sie vorw&#228;rts, r&#252;ckw&#228;rts, im Kreis und geradeaus bewegte? Es sagt mir, dass eine Wathose niemals ein Fahrrad ersetzen kann, auch wenn sie von noch so sch&#246;ner Farbe ist.  Wie unglaublich herzerw&#228;rmend w&#228;re dieses Bild, tr&#252;ge es ein Veloziped in sich, vermittelte es den zarten Charme verchromter Muffen, die stolz blinkend im Sonnenstrahle glei&#223;en, der mit der Erhabenheit des lange herrschenden K&#246;nigs &#252;ber die Welt die Muffe anstupst und sie im freudvollen Glanz, der sich &#252;ber seine Majest&#228;t erhebt, gew&#228;hren l&#228;sst. Und sei&#8217;s nur f&#252;r diesen einen Moment.</p>
<p>Nun, veloromantische Aspekte nicht stattgefundener Fotoshootings lie&#223;en sich beliebig weiter spinnen. Schlie&#223;lich war ich noch gar nicht beim gen&#252;&#223;lichen &#196;chzen steifer Kettenglieder angelangt, die sich mit wonniger Genugtuung in frischem &#214;le suhlen, sobald ich sie mit jenem betr&#228;ufle, auf dass sie weiter und weiter, ohne Rast, mal oben sind, mal unten, in steter kurbelbetriebner Rotation das Herrchen treu ans Ziel bef&#246;rdern, an dem sie geduldig unter dem rauschenden Bl&#228;tterdach von Bruder Baum oder im vor K&#228;ferchen raschelnden Grase von Schwester Wiese liegend auf es warten, bis es wiederkommt, sobald es die Zeit daf&#252;r f&#252;r reif erkl&#228;rt.</p>
<p>Und dann nimmt das Herrchen den <a title="Nutcase" href="http://www.nutcasehelmets.eu/popups/street/superstar.html" target="_blank">Superstar</a>, setzt ihn sich auf den Kopf und denkt sich: Sch&#246;n ist es auf der Welt zu sein.</p>
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		<title>Pragmatismus auf drei R&#228;dern im Alltags-Velomobil</title>
		<link>http://velosophie.at/blog/pragmatismus-auf-drei-raedern-im-alltags-velomobil/</link>
		<comments>http://velosophie.at/blog/pragmatismus-auf-drei-raedern-im-alltags-velomobil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 17:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alec</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag von Harald Buschbacher, der im Rahmen des Projekt „RegInnoMobil“, Teil der
Programmlinie „ways2go“ vom BMVIT gef&#246;rdert, eine Idee zum leistbaren unmotorisierten Kleinfamilien-Fahrzeug entwickelte: Das Velomobil! Nix neues aber neu angedacht: &#8220;Komfortabel, praktisch und flexibel w&#228;re also ein Fahrrad mit fahrzeugseitigem Wetterschutz und ausreichender, integrierter Lade- bzw. Kindertransportkapazit&#228;t.&#8221; Wie meint er das im Detail?

Will man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2615" title="velomobil_huelle3" src="http://velosophie.at/files/2010/06/velomobil_huelle3-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" />Ein Beitrag von <a title="hb" href="http://www.buschbacher.at/ramecde.html" target="_blank">Harald Buschbacher</a>, der im Rahmen des Projekt „RegInnoMobil“, Teil der<br />
Programmlinie „ways2go“ vom BMVIT gef&#246;rdert, eine Idee zum leistbaren unmotorisierten Kleinfamilien-Fahrzeug entwickelte: Das Velomobil! Nix neues aber neu angedacht: &#8220;Komfortabel, praktisch und flexibel w&#228;re also ein Fahrrad mit fahrzeugseitigem Wetterschutz und ausreichender, integrierter Lade- bzw. Kindertransportkapazit&#228;t.&#8221; Wie meint er das im Detail?</p>
<p><span id="more-2614"></span></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-2619" title="velomobil_huelle1" src="http://velosophie.at/files/2010/06/velomobil_huelle1-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" />Will man in der Stadt ohne eigenes Auto leben, macht das Fahrrad dies durchaus leichter: Es ist billiger und oft, wenn nicht sogar meistens schneller, als &#246;ffentliche Verkehrsmittel. Notwendig ist es aber nicht, weil es doch fast immer auch zumutbare Verbindungen mit Bus, Bim oder U-Bahn gibt. Eine ganz andere Herausforderung ist hingegen autofreies Wohnen am Land oder im „Speckg&#252;rtel“ um die Stadt: Nur ein Bruchteil der BewohnerInnen hat hier in fu&#223;l&#228;ufiger Entfernung eine Haltestelle, an der nicht nur Schulbusse halten, sondern die beispielsweise auch attraktive Verbindungen f&#252;r Freizeitaktivit&#228;ten bietet. Auch von einer gut sortierten, preiswerten Nahversorgerin in fu&#223;l&#228;ufiger Entfernung k&#246;nnen viele nur tr&#228;umen. Wer am Land entweder aus &#246;kologischer &#220;berzeugung autofrei mobil sein will, oder unfreiwillig aufgrund von Jugend, Alter, Krankheit oder fehlenden Finanzen nicht Auto fahren kann, f&#252;r den oder die ist das Fahrrad von zentraler Bedeutung. Mangels Alternativen zeigen sich hier aber die Grenzen des Fahrrads recht deutlich: Wetteranf&#228;lligkeit und mangelnde Zulade- bzw. Kindertransportkapazit&#228;t. Mit entsprechender Bekleidung und Anh&#228;ngern sind zwar grunds&#228;tzliche L&#246;sungen vorhanden, die Alltagstauglichkeit ist aber verbesserbar: Der Laderaum von Kinderanh&#228;ngern ist meist ziemlich klein und an die Regenkleidung muss man rechtzeitig denken und so richtig wohlig wird es damit auch nicht. Komfortabel, praktisch und flexibel w&#228;re also ein Fahrrad mit fahrzeugseitigem Wetterschutz und ausreichender, integrierter Lade- bzw. Kindertransportkapazit&#228;t.</p>
<p><strong>Bisherige Velomobile</strong><br />
Ein verkleidetes Fahrrad – gab’s das nicht schon mal? So genannte Velomobile sind tats&#228;chlich nichts neues. Die wenigen Exemplare verschiedenster Typen, die sich &#252;ber ganz Europa verteilen, sind vor allem eines: beeindruckend <img class="alignleft size-medium wp-image-2621" title="velomobil_huelle3" src="http://velosophie.at/files/2010/06/velomobil_huelle31-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />schnell. Hauptaufgabe der Fahrzeugh&#252;lle ist es, den Luftwiderstand zu reduzieren; um auch andere Fahrwiderst&#228;nde zu minimieren und den Komfort f&#252;r lange Fahrten zu verbessern steht technische Perfektion an erster Stelle. Ein gro&#223;er zusammenh&#228;ngender Laderaum hat dabei ebenso wenig Priorit&#228;t, wie Sichtbarkeit und &#220;berblick &#252;ber das Verkehrsgeschehen. Die erforderliche Zahlungsbereitschaft von 3000-7000 Euro f&#252;r die in Kleinserien hergestellten Fahrzeuge haben &#252;blicherweise sehr fahrrad- und technikbegeisterte Menschen, die t&#228;glich zig Kilometer damit zur&#252;cklegen wollen. Etwas breiteren Schichten, die t&#228;glich drei Kilometer zu Bahnhof und Gesch&#228;ft fahren m&#252;ssen, w&#228;re mit einem dieser Aufgabe angemessenen Preis und ausreichender Bef&#246;rderungskapazit&#228;t jedoch mehr gedient, als mit geringstm&#246;glichem Gewicht und Luftwiderstand sowie perfekter Fahrdynamik.<br />
<strong>Zweckm&#228;&#223;ige L&#246;sungen f&#252;r Serienfertigung</strong><br />
W&#228;hrend die meisten Velomobile mit Liegedreiradrahmen und Glasfaserkunststoffh&#252;lle in Manufakturarbeit gefertigt werden, ist das Projektvelomobil so konstruiert, dass bereits bei relativ geringen St&#252;ckzahlen eine teilweise automatisierte Serienfertigung m&#246;glich ist: Die Bodenwanne des Fahrzeugs besteht aus einem geschraubten Fachwerkger&#252;st aus handels&#252;blichen Alu-Profilen sowie Verkleidungsteilen aus Spritzguss-Kunststoff, der obere Teil der H&#252;lle besteht aus Zeltstoff, Sichtfenstern und Zeltb&#246;gen. Die Endmontage erfolgt analog zu Selbstbaum&#246;beln durch den oder die EndkundIn, was auch den Transport- und Lageraufwand reduziert. Angestrebt wird ein Endverkaufspreis von weniger als 1000 Euro.</p>
<p><strong>Geometrie und Abmessungen</strong><br />
<img class="alignright size-medium wp-image-2622" title="velomobil_kinderoben2" src="http://velosophie.at/files/2010/06/velomobil_kinderoben2-300x232.jpg" alt="" width="300" height="232" />Das Projektvelomobil ist ein Liegedreirad mit einem gelenkten Vorderrad und zwei angetriebenen, jeweils mit einem Freilauf versehenen Hinterr&#228;dern. Die f&#252;r Kindersitze und/oder Gep&#228;ck vorgesehene Fl&#228;che hinter FahrerIn und Hinterachse ist etwa 90 * 60 cm gro&#223;, die gr&#246;&#223;te Innenh&#246;he betr&#228;gt 105 cm, sodass zus&#228;tzlich zu zwei Kleinkindern und einigen Eink&#228;ufen auch geklappte Buggy-Kinderw&#228;gen mitgenommen werden k&#246;nnen. Die Gesamth&#246;he des Fahrzeugs betr&#228;gt somit 135 cm, was etwa gleich hoch ist wie ein Sportwagen und hinsichtlich Sichtbarkeit und Rundumsicht entsprechend besser, als &#252;bliche Lieger&#228;der. Sitzh&#246;he und Pedalposition sind in einer Bandbreite einstellbar, die 90% der K&#246;rpergr&#246;&#223;en Erwachsener abdeckt. Hinter dem/der FahrerIn befindet sich eine Art &#220;berrollschutz, der zusammen mit der die Fahrzeuginsassen umgebenden Rahmenkonstruktion f&#252;r Fahrrad- bzw. Velomobilverh&#228;ltnisse relativ viel passive Sicherheit bieten soll. Das Fahrzeug ist 2,9 m lang und braucht als 90 cm breites Dreirad mit stabilerer Fahrlinie nicht viel mehr Fahrbahnbreite, als ein konventionelles Fahrrad. Die Geometrie der Textilh&#252;lle vermeidet sowohl Querstreben, an denen die H&#252;lle flattern k&#246;nnte, als auch sph&#228;risch gew&#246;lbte Fenster, an denen Verwerfungen auftreten k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Gewicht und erzielbare Fahrzeiten</strong><br />
Das Leergewicht des Projektvelomobils betr&#228;gt etwa 40 kg. Auf den ersten Blick ist das freilich viel, ber&#252;cksichtigt man jedoch das Gesamtgewicht samt FahrerIn und Last relativiert sich der Unterschied zu konventionellen Fahrr&#228;dern oder leichteren Velomobilen stark. Nachdem der Luftwiderstand etwas geringer ist, als bei einem konventionellen Fahrrad, ist es gegen&#252;ber einem solchen in der Ebene etwas schneller: EinE 70 kg schwereR FahrerIn w&#252;rde mit dem Projektvelomobil bei 40 kg Zuladung und 10 km/h Gegenwind sowie mittlerer Kondition und Anstrengung (1,4 W / kg K&#246;rpergewicht) etwa 20 km/h erreichen, mit einem Hollandrad nur 17, mit einem Rennrad oder einem geschwindigkeitsorientierten Velomobil hingegen 23. Der Geschwindigkeitsunterschied von 3 km/h entspricht auf einer Beispielstrecke von 3 km einem Fahrzeitunterschied von etwa eineinhalb Minuten. Auf Steigungen wirken sich hohes Gewicht und begrenzte Antriebsleistung hingegen wesentlich st&#228;rker aus: Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Sinne der mittleren Fahrzeiten bergauf und bergab betr&#228;gt beim Projektvelomobil bei ung&#252;nstigen Bedingungen nur 76% der Geschwindigkeit eines konventionellen Fahrrades und sinkt bei den zuvor genannten Bedingungen bei 5% Steigung auf 7, bei 10% Steigung bereits auf 4 km/h. Starke Steigungen k&#246;nnen zwar dank dreir&#228;driger Konstruktion und gro&#223;er &#220;bersetzungsspannweite ohne gro&#223;e Anstrengung beliebig langsam &#252;berwunden werden, vom Fahrzeitverlust her ist dies aber in erster Linie bei sehr lokalen Steilst&#252;cken, beispielsweise Br&#252;ckenauffahrten akzeptabel.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2623" title="velomobil_vmgrossvertikal" src="http://velosophie.at/files/2010/06/velomobil_vmgrossvertikal.png" alt="" width="600" height="282" /></p>
<p><strong>M&#246;gliche Extras und Sonderversionen</strong><br />
F&#252;r den Einsatz in bergigen Regionen mit gro&#223;en H&#246;hendifferenzen kommt ein elektrischer Hilfsantrieb in Frage, der als Extra jedoch mehr kosten w&#252;rde, als das ganze restliche Fahrzeug. Als weiteres m&#246;gliches Extra wird eine Kupplung mit Auflaufbremse angestrebt, die eine Reduktion des Luftwiderstands bei gemeinsamen Fahrten ebenso erm&#246;glicht, wie die Mitnahme eines leeren Fahrzeugs, beispielsweise um Besuch vom Bahnhof abzuholen. Eine Kinderversion ist f&#252;r jenes Alter vorgesehen, in dem Kinder nicht mehr auf den Kindersitzen mitgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, aber f&#252;r die Erwachsenenversion noch zu klein sind. F&#252;r SeniorInnen sind wiederum Einstiegshilfen und angepasste Pedalkonstruktionen angedacht.</p>
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		<title>Rio-Radla #2: Die Portr&#228;tserie geht weiter&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 11:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wolfgangaichinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; mit Maurício, Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer in Brasiliens Megacity: Aktive Mobilit&#228;t &#8211; dieses Konzept, das durch die schon vorgestellte NGO Transporte Ativo in Rio mit viel Geschick verbreitet wird, ist f&#252;r viele Menschen bereits Realit&#228;t. Mehr als ein Drittel aller Wege (37 Prozent) in der 11 Millionen Metropolregion Rio de Janeiro werden nicht-motorisiert zur&#252;ck gelegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2584" title="rio_mauricio_kl" src="http://velosophie.at/files/2010/05/rio_mauricio_kl-141x150.jpg" alt="" width="98" height="103" />&#8230; mit </em><strong>Maurício,</strong><em> Fu&#223;g&#228;nger und Radfahrer in Brasiliens Megacity: </em>Aktive Mobilit&#228;t &#8211; dieses Konzept, das durch die schon vorgestellte NGO <a title="ta.br" href="http://www.ta.org.br/" target="_blank">Transporte Ativo</a> in Rio mit viel Geschick verbreitet wird, ist f&#252;r viele Menschen bereits Realit&#228;t. Mehr als ein Drittel aller Wege (37 Prozent) in der 11 Millionen Metropolregion Rio de Janeiro werden nicht-motorisiert zur&#252;ck gelegt. Der &#252;berwiegende Teil entf&#228;llt dabei auf das zu Fu&#223; gehen, immerhin 3,2 Prozent oder mehr als 640.000 Wege werden aber t&#228;glich mit dem Fahrrad zur&#252;ck gelegt.</p>
<p><span id="more-2583"></span></p>
<p>Dabei ist die Kombination aus zu Fu&#223; gehen und Radfahren vor allem aus &#246;konomischen Gr&#252;nden f&#252;r viele Menschen die einzig verf&#252;gbare Option. In ganz Brasilien leben mehr als 30 Millionen Menschen, die sich keinen Busfahrschein leisten k&#246;nnen und in Fragen Mobilit&#228;t auf ihre eigene Muskelkraft angewiesen sind. Dennoch ist Aktive Mobilit&#228;t mehr als nur Zwang: Rio de Janeiro ist kompakt und in weiten Teilen der Stadt liegen die einzelnen Bereiche des t&#228;glichen Lebens wie Wohnen, Einkauf, Arbeit oder Ausbildung nicht funktional und r&#228;umlich weit voneinander getrennt. Dies bietet gute Voraussetzungen, um bewusst mit dem Rad zu fahren oder zu Fu&#223; zu gehen.</p>
<p>Maurício (32) lebt seit seiner Geburt in Rio de Janeiro und legt die meisten Wege im Alltag zu Fu&#223; oder mit dem Fahrrad zur&#252;ck. Er wohnt im S&#252;den der Stadt und bewegt sich vor allem in den Vierteln Flamengo, Botafogo und Laranjeiras. Die Situation auf den Stra&#223;en von Rio ist weder f&#252;r Fu&#223;g&#228;nger noch f&#252;r Radfahrer als angenehm zu beschreiben &#8211; der motorisierte Verkehr in Form von Autobussen, Taxis und privaten Pkws dominiert die Szenerie. Trotz allem stellt die Aktive Mobilit&#228;t f&#252;r Maurício &#8211; und viele andere &#8211; die g&#252;nstigste und oft auch schnellste Wahl dar. Einige Freunde von Maurício n&#252;tzen Tag f&#252;r Tag die Radwege entlang der K&#252;ste, um mit dem Fahrrad zu ihren Jobs im Zentrum zu gelangen. Am Wochenende dient das Fahrrad zus&#228;tzlich der Entspannung, wenn Maurício zum Beispiel die verschiedenen Str&#228;nde der Stadt (hier im Bild: Praia Vermelha am Fu&#223;e des Zuckerhuts) besucht.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2586" title="rio_mauricio" src="http://velosophie.at/files/2010/05/rio_mauricio.jpg" alt="" width="700" height="625" /></p>
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