Radfahrfuss ruht gut – Stadtmöbel-Trend 2010?

fussab_openerEine einladende Geste, doch mal bei Rot gemütlich stehen zu bleiben? Ein Angebot an Menschen, die dem Fahrrad nicht nur emotional fest verbunden sind? Die modulare Zukunft des Stadtmöbels in den globalen Fahrrad-Megacities? Hattrick: Plötzlich poppen in geografisch und kultutrell nicht gerade nachbarschaftlichen Städten Installationen auf, die Absteigen im Radalltag unnnötig machen. Bleib fest im Sattel, sagen Kopenhagen und Tokyo!

fussab_cph_cykelsti2-kbh-mlaubWobei Kopenhagen, unsere allerliebste Welthauptstadt des Radverkehrs, den Entwurf bereits in die Tat umgesetzt hat: An einer Ampel in der Innenstadt wartet eine Radfahrerfuß-Abstellanlage auf die Wartenden, einige davon haben bequem hintereinander Platz und können so komfortabel auf die Grünphase warten. So fördert man das Wohlgefühl im Radverkehr!

PIT IN www.storemuu.comDas japanische Pendant hat schon eine längere Entwicklungsphase hinter sich – bereits 2006 war die Ideenskizze beim Street Furniture Proposal Award vertreten, 2009 ist der Prototyp dann schon unter den Eye-Catchern im Rahmenprogramm der bekannten Möbelmesse »Salone Internazionale del Mobile« in Milano, nominiert für den Design Report Award 2009. Hier liegt der Grundgedanke darin, dass Radfahrende ja ihr Sesselchen immer bei sich führen, es fehle nur an Tisch und Gleichgewicht, um das Stadtmöbel komplett zu machen. Voilá – der Pit In vom Muu Store war geboren: Ein Platzerl zum Warten, Lesen, Kaffee trinken oder KFZ-Verkehrszählen… der kommunikative Doppel-Pit-In mit Vis-á-Vis-Anordnung fehlt noch!

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